9 kurzweilige Jahre

Am 22. Jänner 2014 wählte mich der 18. Bezirk zum Bezirksvertrauensmann und meine Arbeit in der Personalvertretung begann.

Höchstwahrscheinlich gibt es einige Menschen die verfluchen diesen Tag, ich vermute allerdings die Liste derer, für die dies ein guter Tag war, ist länger.

Damals stand für mich, genauso wie heute, den Menschen zu helfen im Mittelpunkt. Mittlerweile sind Erfahrung, Ausbildung und Wissen dazugekommen. Was mir heute auch nützlich zur Seite steht, ist mein Ruf. Anfangs war dieser sehr schnell durch Nachrede schlecht behaftet. Heute haben viele Menschen persönliche Erfahrungen gemacht und somit eilt mir heute der Ruf, „der, der sich für die Menschen einsetzt“ voraus. Etwas was mich auch ein klein wenig stolz macht.

Das man sich mit Einsatz für Benachteiligte auch schnell Feinde schafft ist eine Begleiterscheinung mit der man aber sehr gut Leben kann wenn man jemanden in die Augen sieht, dem geholfen wurde.

Nicht immer lässt sich alles umsetzten so wie man es gerne hätte, aber ich schätze der Spagat zwischen Dienstgeberin und Dienstnehmer*in ist mir bis jetzt gelungen.

Im Gegensatz zu vielen anderen werde ich mich die letzten Jahre nicht zurücklehnen. Im Gegenteil, ich möchte noch so richtig Gas geben.

Fakt ist, sich für euch einsetzen zu dürfen, für Gerechtigkeit einzutreten, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und sich auch manchmal übermächtigen Gegnern entgegenzustellen, erfüllt mich.

Ich hoffe noch vielen Kolleg*innen helfen zu können und vielleicht gelingt auch mein letztes gestecktes Ziel, eine Personalvertretung zu hinterlassen die diesen Weg fortsetzt.

Euer Christian

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