Bezirkssitzung mit der Referentin – Wenn aus Gesprächen echtes Verständnis wird

Heute war es wieder einmal so weit: Die Referentin des 18. Bezirks besuchte uns, um gemeinsam über aktuelle Themen, Anliegen und Herausforderungen zu sprechen.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass ich persönlich ein großer Fan dieser Zusammenkünfte bin. Und das aus gutem Grund. Denn was sich hier im Laufe der Zeit entwickelt hat, ist weit mehr als eine gewöhnliche Besprechung. Es ist ein Miteinander entstanden, das von Offenheit, gegenseitigem Respekt und vor allem von wachsendem Vertrauen geprägt ist.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, in denen man sich bei solchen Gesprächen vorsichtig aneinander herantastete. Man überlegte vielleicht zweimal, wie man ein Problem ansprechen sollte, welche Worte man wählte und wie das Gegenüber darauf reagieren würde. Doch genau dieses vorsichtige Abtasten ist inzwischen weitgehend verschwunden.

Heute wird offen gesprochen. Ehrlich, direkt und ohne Scheu.

Probleme, die uns in den Häusern beschäftigen, kommen genauso auf den Tisch wie Schwierigkeiten im Umgang mit der Dienststelle. Dabei geht es nicht darum, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen oder Schuldige zu suchen. Vielmehr geht es darum, einander zuzuhören, Hintergründe zu verstehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Und genau das macht diese Treffen für mich so wertvoll.

Denn auch die andere Seite bekommt Raum. Unsere Referentin spricht ebenso offen über jene Herausforderungen, mit denen die Dienststelle tagtäglich konfrontiert ist. Dabei wird einem immer wieder bewusst, dass manche Dinge, die von außen vielleicht einfach erscheinen, im Hintergrund wesentlich komplizierter sind, als man zunächst vermuten würde.

Nicht für jedes Problem gibt es sofort eine Lösung. Nicht jeder Wunsch lässt sich auf Knopfdruck erfüllen. Aber wenn man versteht, warum etwas so ist, wie es ist, dann verändert das oft schon den Blickwinkel.

Verständnis entsteht schließlich nicht dadurch, dass immer alle einer Meinung sind, sondern dadurch, dass man bereit ist, auch die andere Seite anzuhören.

Besonders gefreut hat mich auch diesmal wieder der Besuch jener Person, die ich gerne als die „gute Seele der Personaladministration“ bezeichne. Menschen, die mit ihrer Hilfsbereitschaft, ihrem Engagement und ihrem offenen Ohr den Arbeitsalltag vieler Kolleginnen und Kollegen erleichtern, verdienen es, auch einmal besonders erwähnt zu werden.

Auch hier ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche und ein reger Austausch. Es wurde nachgefragt, erklärt, diskutiert und natürlich kam auch das persönliche Miteinander nicht zu kurz. Denn gerade diese menschliche Komponente ist es, die aus einer sachlichen Besprechung eine wirklich angenehme Begegnung macht.

So verging der Vormittag beinahe wie im Flug. Zurück blieb das gute Gefühl, dass wieder ein Stück mehr gegenseitiges Verständnis geschaffen wurde.

Natürlich werden wir auch in Zukunft nicht immer einer Meinung sein. Es wird weiterhin unterschiedliche Sichtweisen, offene Fragen und so manche Herausforderung geben. Aber das ist auch gar nicht entscheidend.

Entscheidend ist, dass wir miteinander reden und nicht übereinander. Dass wir zuhören, statt vorschnell zu urteilen. Und dass wir trotz unterschiedlicher Aufgaben und Verantwortlichkeiten nicht vergessen, dass wir letztlich alle Menschen sind, die ihren Arbeitsalltag bestmöglich gestalten möchten.

Für mich war es jedenfalls wieder ein ausgesprochen angenehmer, interessanter und erfrischender Vormittag.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Referentin und an die Kollegin aus der Personaladministration, die sich die Zeit genommen haben, unsere Anliegen anzuhören, Fragen zu beantworten und sich auf diesen offenen Austausch einzulassen.

Ich freue mich schon auf das nächste Treffen.

Denn manchmal braucht es gar keine großen Veränderungen, um etwas zu bewegen. Manchmal beginnt alles mit einem guten Gespräch.

(ein großes Danke an unsere Raumpflegerinnen, die uns wieder mit selbstgemachten Nuss- und Mohnstrudel verwöhnt haben)

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