In „Falter“-Morgen-Newsletter von heute berichtet Daniela Krenn über die fristlose Entlassung der Raumpflegerinnen im Küchendienst im 22. Bezirk.
Weil sie abgelaufene Milch und Joghurt von der Schule mit nach Hause genommen hat, wurde eine Küchenhilfe von der MA 56 entlassen – ohne Abfertigung und nach 29 Dienstjahren.
An diesem Tag um kurz vor elf Uhr legt Claudia W. gerade das Besteck und die Teller auf die Tische, als ihr Handy läutet. Sie solle alles stehen und liegen lassen und sofort in die Zentrale kommen, ordnet eine Mitarbeiterin der MA 56 an. Warum, das will sie nicht verraten.
Auch die Direktorin weiß nicht mehr – nur, dass eine weitere Küchenhilfe ebenfalls einbestellt wurde. Gemeinsam machen sich die drei Frauen auf den Weg ins Büro der MA 56 in der Mollardgasse 87. „Da sitzen drei Personen an einem riesigen Tisch, ich habe mich wie vor Gericht gefühlt“, erinnert sich Claudia W.: „Ich war unter Schock.“
die komplette Geschichte könnt ihr unter den folgenden Links nachlesen.
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Ich durfte Claudia auf ihrem steinigen Weg begleiten. Schüler*innen, Elternverein, Lehrer*innen, Freizeitpädagog*innen, die Schulleiterin, alle berichteten dasselbe –
„Claudia war die gute Seele des Hauses“
Danke an die Redakteurin des Falters, Daniela Krenn, die sich der Sache angenommen hat und berichtet.
Danke an die Gewerkschaft younion die, die Gerichtskosten für das Gewerkschaftsmitglied Claudia übernahm.
Unerklärlich allerdings warum der Personalvertreter und auch Bezirksrat aus dem 20. Bezirk die Kolleginnen in der Dienststelle nicht unterstützt hat und einfach gegangen ist obwohl der Vorwurf „Diebstahl“ im Raum stand!
hier noch ein kurzer Film wie man mit Kolleg*innen umgehen könnte die schon lange Dienst versehen.
wenn du solche personalvertreter wie den bezirksrat aus der brigittenau hast, brauchst du keine feinde mehr!
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