Schulregeln damals / heute / morgen?

Im Jahr 1915 habe in der Schweiz akuter Lehrermangel geherrscht, weil im Ersten Weltkrieg viele Männer eingezogen wurden, um die Landesgrenzen zu schützen. Deshalb haben plötzlich zahlreiche Frauen in den Lehrerberuf gedrängt.

Die Konkurrenz war groß und die Schulbehörden konnten es sich leisten, schärfere Bedingungen zu diktieren. Dass sie Lehrerinnen den Umgang mit Männern untersagt haben sollen, könnte auf die damalige Angst vor einem Sittenverfall und Kontrollverlust an den Schulen hindeuten.

„Offiziell wollte man unverheirateten Frauen den Vortritt lassen, weil sie noch von keinem Mann versorgt wurden.“

Es sei außerdem historisch belegt, dass zumindest eine Regel in ähnlicher Form auch für junge Männer im Lehrbetrieb galt: Sie sollten sich aus moralischen Gründen nicht vor Bahnhöfen und in Wirtshäusern herumtreiben.

Wenn man sieht was damals üblich war und wie sehr sich der Schulbetrieb zum Positiven verändert hat, ist es nicht unwahrscheinlich auch heute noch Veränderungen zu fordern, die den Mitarbeiter*innen gerecht werden und bessere Arbeitsbedingungen ermöglichen.

Ein Kommentar zu “Schulregeln damals / heute / morgen?

  1. Und heute ist es schon zuviel verlangt, dass in der letzten Unterrichtseinheit darauf geachtet wird, dass
    1. die alle Fenster in der Klasse geschlossen sind – und
    2. das Licht abgedreht wird…..

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