Auch wenn die Dienststelle hier großes Bemühen an den Tag legt den Unmut der Kolleg*innen zu verstreuen vermissen wir leider sehr sich auch um Gespräche und Lösungen mit der Schulleitung zu bemühen.
„Im Sinne eines guten Miteinanders am Schulstandort möchten wir daher darum ersuchen, diese Möglichkeit in Abstimmung mit der jeweiligen Schulleitung zu nutzen. Sollte am Schulstandort für eine konkrete Veranstaltung keine entsprechende Lösung gefunden werden können, besteht weiterhin die Möglichkeit, dass erforderliche Überstunden durch die bzw. den Schulwart*in geleistet werden.“
Abermals sollen die Bediensteten sich der Auseinandersetzung mit den Schulleitungen aussetzen und wenn’s dann doch nicht funktioniert zahlen wir halt.
DAS SIND HALBHERZIGE LÖSUNGEN, liebe Dienststelle!
Nachtrag:
Ich sendete folgende Mail an unseren Fachbereichsleiter:
Es wäre sinnvoll, wenn die Dienststelle zusätzlich eine Aussendung an die Schulleitungen verschickt. Dadurch ließe sich die Situation entschärfen und allen Beteiligten Erleichterung ermöglichen; potenzielle Konflikte und Stress könnten vermieden werden.
Heute Früh bekam ich diese Antwort und auch wenn mein Vorschlag nicht angenommen wurde so trägt sie vielleicht doch zum Verständnis und zur Klärung bei:
Sehr geehrter Herr Volek,
ich kann Ihre Sichtweise nachvollziehen, sehe in dieser Angelegenheit jedoch keinen weiteren Handlungsbedarf.
Es ging dabei zu keinem Zeitpunkt um Weisungen oder vergleichbare Vorgaben. Unabhängig davon wären Weisungen gegenüber Schulleitungen in diesem Zusammenhang auch gar nicht möglich. Ziel war ausschließlich, auf eine bereits seit Langem bestehende Möglichkeit hinzuweisen, diese im Sinne eines kollegialen Miteinanders am jeweiligen Standort wieder in Erinnerung zu rufen und gemeinsam mögliche Vorgehensweisen zu besprechen. Damit sollte letztlich eine praktikable Unterstützung für alle Beteiligten geschaffen werden.
Ich gehe auch davon aus, dass dies in den meisten Fällen entsprechend verstanden wurde. Sollten bei einzelnen Schulleitungen dennoch Unklarheiten hinsichtlich der Intention unseres Schreibens bestehen, können Sie diese gerne an den Fachbereich Personal verweisen. Wir stehen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, um zu erläutern, wie die Ausführungen gemeint waren und allfällige Missverständnisse auszuräumen.
Würde es sich um eine vollkommen neue Regelung handeln, hätten wir die Schulleitungen selbstverständlich vorab entsprechend informiert.
Mit freundlichen Grüßen,
Ich habe auf diese Frage:
Guten Tag!
Darf ich Sie bitten solche Informationen auch mit den Schulleitungen zu teilen, da es eine ausgesprochene Zumutung für den Schulwart ist der Überbringer dieser Neuigkeiten ist.
Das fördert eher nicht das Gute Miteinander an der Schule.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Sinor
Diese Antwort unserer Abteilungsleiterin bekommen:
Sehr geehrter Herr Sinor,
wie Sie aus dem Schreiben von Herrn Jaros entnommen haben, ist es eben keine Neuerung sondern schon seit längerem, wenn nicht sogar seit Jahrzehnten, im Leitfaden für die Schulleitungen festgeschrieben. Es ging niemals um irgendwelche Weisungen etc., die im Übrigen an Schulleitungen gar nicht möglich wären sondern einzig und allein darum diese Möglichkeit, die eben schon lange festgelegt ist, im kollegialen Miteinander am Standort in Erinnerung zu rufen und Möglichkeiten zu besprechen und uns allen damit zu helfen.
Wäre es eine vollkommen neue Regelung hätten wir selbstverständlich auch die Schulleitungen vorab informiert.
Beste Grüße
Was in echt bedeutet: die Dienststelle will/muss Überstunden einsparen und der Schulwart soll mit der Direktion von welcher er beurteilt wird verhandeln. Super Idee!
Wie bei so vielen anderen Dingen wird sich auch niemand im Team Personal wundern wenn in Zukunft die Beurteilungen deutlich schlechter ausfallen werden.
Da kann man nur wünschen dass alle Einschuler fit werden/bleiben um massenhaft Schulen zu kontrollieren zu können.
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