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Warum man von mir nichts hörte, ist leicht erklärt. 3 Wochen Kuraufenthalt. Zwei kleinere Operationen mit Krankenstand und danach Urlaub. Ich hatte gestern, so wie viele andere Kolleg*innen, meinen Dienstantritt und mit Summer City Camp, Baustelle und etlichen Anrufen hat der Start begonnen.

In den vergangenen 10 Wochen ist viel passiert und die Ereignisse überschlagen sich. Ich werde versuchen auf mehrere Probleme und Aussendungen der Dienststelle einzugehen. Eigentlich weiß man gar nicht wo man beginnen soll! Leider

Starten wir doch gleich mit der Aussendung „Leitfaden Dienstabwesenheiten zur Erledigung dringender persönlicher Angelegenheiten, die nicht von der Regelung für Sonderurlaube betroffen sind.“

Es gibt auf den Seiten der Stadt Wien einiges über dieses Thema zu finden. So zum Beispiel auch einen Leitfaden mit dem Titel „Richtlinien Abwesenheiten“, der in mir bekannten Dienststellen, auch so umgesetzt wird. Auffallend ist da, dass unsere Dienststelle hier wieder einen eigenen, für die Bediensteten, schlechteren Weg geht.

Beispiel:

Jährliche Kontrolle durch den Rauchfangkehrer – innerhalb der Dienstzeit – bei uns außerhalb der Dienstzeit

Passamt – innerhalb der Dienstzeit – bei uns außerhalb der Dienstzeit

Wie auch in vielen anderen Angelegenheiten geht unsere Dienststelle hier ihre eigenen Wege.

Wie erwartet werden Gebühren für die Warmwasserpauschale und die Heizkosten für Dienstwohnungen evaluiert.

Ich frage mich nur, wann die Lichtpauschale angepasst wird.

Lichtpauschale Stand Jänner 2002 1,92 Euro

Lichtpauschale Stand September 2026 1,92 Euro

Ein Blick auf den Lohnzettel offenbart auch, dass für Brennst/Wasser im Jahr 2006 noch 12,02 Euro verrechnet wurde und 2026 24,24 Euro

Besondere Beachtung findet das Schreiben zu Schulbeginn – Am ersten Schultag dürfen keine Überstunden geleistet werden

Da fragt man sich, ob die Dienststelle „irgendeine Ahnung hat“ wie der Schulbetrieb abläuft.

Dann gab es noch einige Besuche an Schulstandorten, um Veränderungen durchzuführen.

Für mich erschreckend, dass der Kollege der FCG, der als Personalvertreter als Unterstützung der Kolleg*innen vor Ort war von der Hauptgruppe unerwünscht war und versucht wurde ihn loszuwerden. Vielmehr legte man da wieder Wert auf die Expertise der Einschuler, was ich dringlich in Frage stelle!

Interessant auch eine Mail, die heute aus der Dienststelle kam, in der der Kollege aufgefordert wurde bei schulischen Veranstaltungen wie, Klassenforum, Elternsprechtag keine Überstunden zu machen. Wörtlich: „Demnach muss die Direktion das Schulhaus versperren!“

Im Oktober sind Marcus Wagner und ich beim Arbeits- und Sozialgericht geladen um als Zeugen auszusagen. Dabei geht es um eine Kündigung, die innerhalb der ersten 3 Jahren ohne Angabe von Gründen ausgesprochen werden darf.

Nicht zu vergessen Mails, die ich erhalten habe. Da regt sich, zurecht, ein Kollege auf, dass die Torsprechanlage jetzt zum Diensthandy geschalten ist und pausenlos das Handy läutet.

Alles Erschwernisse die in keiner Weise bei Einteilung von Rayon oder Schulvergaben berücksichtigt werden.

Wie ihr seht, unsere Arbeit ist alles andere als langweilig.

Danke für eure Treue hier auf dieser Seite und wie schon oft gesagt – bei uns werdet ihr am Laufenden gehalten und auch unangenehme Themen werden angesprochen.

Christian Volek

SPV – SozialePersonalVertretung

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