Die Geschichte des Schulwarts M.

Ich bin mir nicht einmal mehr sicher, wann alles begonnen hat. Meinen Aufzeichnungen nach müsste es im Jahr 2023 gewesen sein. Damals wurde entschieden, dass unser Kollege M. aufgrund von Problemen mit der Schulleitung nicht nur seine Schule, sondern auch seine Dienstwohnung verlieren sollte.

Diese Entwicklung sorgte bei vielen Kolleginnen und Kollegen für großes Unverständnis. Einer der Personalvertreter wandte sich schließlich an mich mit der Bitte, mich der Angelegenheit anzunehmen.

Als ich M. damals kennenlernte, traf ich auf einen Menschen, der von den Ereignissen schwer gezeichnet war. Die Situation hatte ihn sowohl beruflich als auch persönlich stark belastet. Es dauerte viele Monate, bis er wieder langsam Fuß fassen konnte. In dieser Zeit machte ich mir ehrlich gesagt oft Sorgen um ihn.

Über einen längeren Zeitraum hinweg begleitete ich unseren Kollegen, führte zahlreiche Gespräche und Verhandlungen mit der Schulleitung sowie der zuständigen Dienststelle und versuchte, gemeinsam mit ihm Lösungen zu finden.

Als es später um Fragen der Urlaubsabfindung und weiterer Ansprüche ging, übergab ich die Angelegenheit an Marcus Wagner von der FCG, mit dem ich seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll zusammenarbeite.

Wie die Geschichte anschließend weiterging, könnt ihr auf der Seite der FCG nachlesen.

Für mich persönlich zählt vor allem eines: Unser Kollege M. hat sich wieder gefangen und neuen Mut geschöpft. Das freut mich ganz besonders. Gleichzeitig bleibt bei mir die Erkenntnis, dass wir als Kollegenschaft aufeinander achten und füreinander einstehen müssen – gerade dann, wenn jemand in eine schwierige Lebenssituation gerät. Denn niemand sollte einen solchen Weg alleine gehen müssen.

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