Wie ich schon in einem Beitrag geschrieben habe, bin ich in der Sache Urlaubsüberschneidung für 40iger im Wechsel dran.
Nach einem Gespräch mit der Dienststelle und deren Uneinsichtigkeit habe ich mich an die HG1 gewandt und Rechtsauskunft eingeholt.
Hier die Antwort:
Die Einteilung und Festsetzung des Erholungsurlaubes (vgl. z.B. § 46 DO 1994 idgF.) liegt unter Einbindung der Mitarbeiter*innen im Ermessen der Dienstgeberin unter Beachtung der Aufrechterhaltung des ordentlichen Dienstbetriebes. Nur wenn sich zwei Arbeitnehmer*innen nicht einigen können bzw. die Änderung der Einteilung ohne Zustimmung der/des Bediensteten erfolgt, entsteht ein Mitwirkungsrecht der Personalvertretung. (§ 39 Abs.5 Z.7 W-PVG)
Für mein Verständnis wurden die Mitarbeiter*innen nur informiert und nicht eingebunden und der ordentliche Dienstbetrieb in den Ferien ist mit dem Urlaubsrad gedeckt.
So habe ich es der Dienststelle auch mitgeteilt.
Heute kam von unserer Abteilungsleiterin ein Schreiben in dem mitgeteilt wird, wie und warum der Urlaub so zu regeln ist.
Es liegt an euch, liebe Kolleg*innen im Wechseldienst, die SPV – Liste Volek mit Mandaten auszustatten, um bereits in der ersten Ausschusssitzung den Antrag auf Rechtsüberprüfung zu stellen. Für mich ist diese Regelung ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz und schafft eine 2Klassengesellschaft.
Bis zur endgültigen Klärung ist es jedenfalls zur Kenntnis zu nehmen, so leid es mir tut.
Die FSG-Vorsitzenden des DA 124 haben leider, anstatt die Rechtsmittel auszuschöpfen, lieber für diese Entscheidung Werbung gemacht.
40iger im Wechsel haben einen guten Grund die jetzige Personalvertretung abzuwählen!
Nicht zu vergessen, noch im März machte sich der Dienststellenausschuss stark für Gleichstellung für alle.
Trifft offensichtlich nicht für unsere Kollege*innen zu!

Hallo
Gedanken zum Anstoß Urlaubsrad
Wenn wir 40 iger sich gegenseitig vertreten sollen
Dann sollten die 70iger allein ein Urlaubsrad machen und sich auch gegen seitig vertreten
Das würde bedeuten das immer zwei Schulen wo 70 iger am werke sind, sich gegenseitig im Sommer vertreten müssen
Wir brauchen kein Urlaubsrad mehr
Es wäre etwas einfacher und gerechter keine Listen mehr ausfüllen usw
Das so Macher 70 iger 5-6 Wochen in Urlaub geht und 40 iger nur 3 maximal 4 sonst würde es sich nicht ausgehen finde ich ja auch sehr stark
Und wie begründen es die 70 iger:
Wir müssen ja den Urlaub aufbrauchen und ich als 70 iger kann unterm Jahr nicht in den Urlaub gehen den dann falle ich um den Turnverein (Gebühren) um
Und mir ist es e egal den im Radl sind e zwei 40 iger da muss e immer wer da sein somit ist ja gesichert das wer die wöchentliche Kontrolle in meiner Schule macht
Ich muss ja nicht mal selbst in eine andere Schule Kontrolle machen für das sind ja e die 40 iger da im Radl
Das sind die wahren Kollegen und ich hoffe die Berufsgruppe der 70 iger stirbt bald aus dann wär das Radl Geschichte
Somit kann ich nur sagen weg mit den Dienstwohnungen, dann wird es wieder etwas gerechter
Dann gibt es nur noch 40iger die sich gegenseitig vertreten müssen und keine zwei Klassen Gesellschaft unter den Schulwarten
Wenn es soweit ist können sich die Hr von der Da 124 bei der Nase nehmen und sagen wir haben den schnellen abbau der Dienstwohnungen auch voran getrieben mit ungerechter Urlaubsregelung
Ich hoffe es liest jemand von der richtigen Stelle die Gedanken und greift es auf das es schnell geht
Freundschaft
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Ich verstehe deinen Unmut und ja, ich bin kein 40iger stehe aber auf deiner Seite. Ich habe schon in der Dienststelle argumentiert „ich möchte keine Bevorzugung – ich möchte Gleichstellung und Gerechtigkeit!“
Mit dieser Vorgabe treibt man einen Keil in unsere Berufsgruppe. Bekanntlich lässt sich ein Gegner so leichter bezwingen.
Stärkt mit eurer Stimme die Gruppen, die gegen diese Ungerechtigkeit ankämpfen und lasst uns wieder vereint dagegen vorgehen.
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