Schulwart bekommt Geldersatz, weil er zu wenige Pausen hatte

Markus Wagner teilte mir in einem Gespräch heute mit, er wird in Kürze auf der FCG-Seite einen erklärenden Artikel dazu veröffentlichen. Ich selbst, sehe diese Geschichte mit gemischten Gefühlen und wollte daher nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen. Da mir aber der Artikel und derselbe aus der Presse heute etliche Male zugespielt wurde stelle ich den Link dazu online. Es ist offensichtlich ein Thema, dass unter den Nägeln brennt.

Es gibt verschiedene Zugänge zu dieser Geschichte. Ich habe Befürchtungen, dass man da etwas losgetreten hat, was uns hoffentlich nicht überrollt. Mehr möchte ich mich im Moment dazu nicht äußern. Macht euch selbst ein Bild.

hier geht es zum Artikel vom derStandard

Die FCG hat einen Beitrag dazu eingestellt – hier kommst du zum Beitrag

20 Kommentare zu „Schulwart bekommt Geldersatz, weil er zu wenige Pausen hatte

  1. es wird auch Zeit das das mal angesprochen wird ich kann mich noch an denn Aufschrei der Gewerkschaft erinnern als es um den 12 Stunden Tag ging und ich gerade 15 Stunden im Dienst war dieses Thema wird schon viel zu lange tot geschwiegen.

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  2. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    Wir die FCG befassen uns schon des längerem mit dem Thema Arbeitszeit. Leider melden sich immer mehr Kolleg*innen bei uns, die einfach nicht mehr können und feststellen , dass sie sich gesundheitlich am Limit bewegen. Leider ist der Druck der Seitens einiger Personalvertreter und Kolleg*innen erzeugt wird sehr hoch. Immer wieder verbreitet man das Gerücht, dass wenn Kolleg*innen die Arbeitszeiten aufzeigen, uns alles weg genommen wird. Nun gab es aber schon Einzelfälle, bei denen es einfach nicht mehr ging und die in ein Burnout geschlittert sind. Sollte man es dann nicht mehr rechtzeitig aus eigener Kraft heraus schaffen, wird man aus dank, seitens der MA 56 gekündigt.

    Jedoch haben wir Kolleg*innen, die sich das nicht gefallen lassen wollen und den Rechtsweg einschlagen. Wir die FCG sehen es als unsere Aufgabe, diese Kolleg*innen zu begleiten und zu unterstützen.

    Es wird schon bald auf der Seite der FCG eine Artikel erscheinen, der zur Aufklärung beiträgt. Ich bitte jedoch noch um etwas Geduld, da wir noch vorher einige rechtliche Dinge klären müssen.

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    1. Ja bitte FCG macht das, bei uns in Wien gibt es ja auch keinen Ausgleich für die nicht eingehaltenen Ruhezeiten. Sehe hier keinen Unterschied zu dem Kollegen in OÖ.

      Wäre sofort bei einer Klage dabei! Absolute Schweinerei wie hier der Bedienstetenschutz bzw. die Fürsorgepflicht mit Füßen getreten wird.

      PV und Hauptgruppe absolut untätig. Eine Schande von der eigenen Interessensvertretung so behandelt zu werden.

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  3. Es ist schlicht eine Frechheit! Es ist eine Frechheit, dass niemand was dagegen macht! Der ganze Dienststellenausschuss muss zurücktreten – weil die haben das alle gewusst! Noch schlimmer ist, dass auch der Herr Obermüllner davon Kenntnis gehabt haben muss! Sozialpartner von wem? Von dem Dienstgeber!? Ein witz ist, dass echt noch niemand VOR den Kollegen steht! Es ist eine Schande fürs rote Wien, dass ein schwarzer Gewerkschafter sich für die Leute einsätzen muss!

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    1. Man hat die Möglichkeit die Truppe zu wählen die das alles geschehen lässt.
      Man kann sein Kreuz auch dort hinmachen, wo das Recht per Gesetz eingefordert wird.
      Oder man wählt die Personalvertretung, die zwar Verbesserungen anstrebt, aber nicht auf diesem Weg.
      Ein hervorragendes Argument zu den Personalvertreterwahlen zu gehen und die Gruppe stärken, die meine Interessen vertritt.

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      1. Ich glaube du bist auch schon ein Paar Tage im DA124 und ich glaube, dass auch du davon Kenntnis gehabt haben musst! Immerhin seits ihr ja auch auf genug Kursen!

        Leider wurde mehr Zeit mit Anzeigen, Klagen und öffentlichen Streits verbracht als mit Einsätzen für die Schulwarte!

        Seit gestern bin ich darüber informirt, dass die AUF das immer geändert haben wollte! Dennen hat man aber nicht zuhören wollen!?

        Es sind nicht die schuld welche da sind! Schuld haben die nix gemacht haben obwohl das klar war!

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      2. Lieber Hasi!
        Bitte vergessen wir nicht, dass jeder einzelne diese Entscheidung freiwillig für sich getroffen hat. Auch ich bin vor 38 Jahren freiwillig in den Dienst als zeitlich Ungeregelter gegangen, selbstverständlich mit dem Gedanken eine Dienstwohnung zu bekommen. Jeder unüberlegte Eingriff bedeutet diese Berufsgruppe zu gefährden und Dienstwohnungen aufs Spiel zu setzten.
        Wenn heute Schulen ohne Dienstwohnung mit Überstunden im Ausmaß von mehr als 12 Stunden ausgeschrieben werden sehe ich das problematisch. Mit Dienstwohnung war und ist dies eine akzeptable Lösung solange die Nebengebühren unangetastet bleiben.
        Es wurden schon Gespräche mit Stadtrat Czernohorszky geführt und Konzepte gab es auch schon, um eine Lösung zu finden die alle zufriedenstellt.
        Ich bin immer ein Verfechter der Dinosaurierpolitik. Lassen wir die zeitlich Ungeregelten in Ruhe aussterben und suchen wir nach Lösungen um Mitarbeiter*innen mit neuen Verträgen in Dienstwohnungen zu bringen. Auch dafür gab es fertige Konzepte und Herr Pollak hat mir sogar eines seiner Konzepte beim Verlassen der MA56 überlassen.
        Das Problem ist vielmehr, dass man bei der Personalvertretung immer glaubt alles allein beschließen zu müssen. Wir sollten für euch arbeiten, eure Vorstellungen versuchen umzusetzen. Dazu müsste man die Mitarbeiter befragen. Etwas, was ich schon immer fordere.
        Selbst bei kleinen Dingen, wie die Einstellung der Weihnachtreinigung schafft man nicht die Bedienstete zu fragen. Das habe ich schon unter Krammer gefordert die Bediensteten zu fragen. Die unsinnigste Reinigung, die wir vollziehen und die uns nebenbei die Möglichkeit nimmt mit wenigen Urlaubstagen viel Freizeit zu bekommen. Noch dazu bekommt diese Reinigung in neuen Verträgen niemand extra bezahlt.
        Die Personalvertretung ist leider sehr oft eine zermürbende Arbeit.

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    2. Lieber Hasi,

      Es ist mir sehr wichtig darauf hinzuweisen, dass die FCG nichts mit ÖVP „Schwarz“ zu tun hat. Du sprichst mit „Schwarz“ den ÖAAB an. Die FCG ist unabhängig, ich bin weder ÖAAB oder ÖVP Mietglied oder in irgend einer Funktion der Beiden. Die Trennung erfolgte schon vor sehr langer Zeit. Wir haben Fraktionsmitglieder aller Parteifarben und mit aller meine ich aller also auch SPÖ.

      Mir ist dieser Unterschied sehr wichtig, deshalb entschuldige bitte die Korrektur.

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  4. Christian ich bin entsetzt dass auch du in das Muster der alten PV verfällst in der Angst dass hier „etwas losgetreten wird“. Das ist genau das was du den derzeitigen Vorsitzenden selbst permanent vorhältst.

    Das Problem wäre ja ganz einfach zu lösen, wenn uns Ersatzruhezeiten beispielsweise als Zeitausgleich gutgeschrieben würde. Die Ausnahmeregelung für uns SW im Bedschutzges. würde dies zulassen. Damit wäre das Problem für die Zukunft gelöst.

    Für die Vergangenheit müssten sie aber trotzedem pecken, weil die Ersatzruhezeiten wären uns schon immer zugestanden! Um die haben sie uns sowas von beschissen.

    Besonders traurig ist, dass die Kollegen, obwohl Gewerkschaftsmitglieder, privat zu Anwälten oder zur FCG gehen müssen, weil die Younion keine Hilfe ist bzw. keiner mehr Vertrauen zur Unabhängigkeit der eigenen Gewerkschaft hat.

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    1. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es gebe, ziemlich sicher, mehrere Möglichkeiten dies zu lösen. Mit fixen Regelungen sogar die Chance nicht ununterbrochen den Schulleitungen und deren Willkür ausgeliefert zu sein. Der Gang zu Gericht erzeugt definitiv Aggressionen, wie wir sie jetzt schon, Anhand der Dienstwohnungen, die nicht ausgeschrieben werden, zu spüren bekommen. Das alte Muster der PV ist Goschen halten und ducken, was garantiert nicht mein Weg ist. Der Weg Dienstposten zu gefährden ist aber ganz sicher auch nicht mein Weg.

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      1. Unser Weg war immer zuerst der Dienstgeber, den wir oft bis zu einem Jahr auf Missstände hingewiesen haben. Dann war unser nächster Schritt die PV und den Vorsitzender zu informieren. Danach war der Weg zum Hr. Obermüller HG1 und erst dann der Weg zum Anwalt. Ich würde gerne mal Aufklärung erfahren, wie wir/ich es „sanfter“ hätte tun sollen, oder wie die Kolleg*innen mit der Kündigung umgehen hätten sollen, wenn seitens der PV keine Hilfe zu erwarten ist. Nichts desto trotz, reden wir von einem Kollegen aus Oberösterreich, der um seine Rechte gekämpft hat. Ich glaube nicht, dass wir das Recht haben, sich bei ihm zu beschweren, dass dieses Urteil auch Auswirkungen auf uns hat.

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  5. Liebe Kollegen

    Es ist ja leider sehr Traurig das unser Dienstgeber erst geklagt werden muss, um uns das was uns eigentlich zugestanden hätte zu Erstatten?

    Ich erinnere nur an Jahrzehntelange Winterdienste (Sa. So. Feiertage) wo es immer geheißen hat ist in der Hauswartung inkl.!

    Lustig wenn es nicht so Traurig wäre!

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  6. Liebe Alle,

    es kann doch nicht sein, wo wir doch in einer angeblichen Demokratie Leben, das sich der Dienstgeber noch dazu ein Sozialer Arbeitgeber ist, sich an keine Gesetze halten muss. Die Arbeiten werden seit Jahren immer aufwendiger, der Reon wird immer grösser (man hat jetzt Maschinen dafür usw.). Und ich glaube mit nur reden werden wir das nicht ändern können. Es traurig immer zum Anwalt gehen zu müssen, wenn man sein recht bekommen will. Man hat mittlerweile das Gefühl, dass es überhaupt keine

    Empathie für uns mehr gibt. Man sieht das an den tragischen fällen unserer Kolleginnen und Kollegen der vergangenen Jahre.

    MfG Oli

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  7. Lieber C.Volek

    Bei deiner Antwort auf Hasi möchte ich dir teilweise recht geben/wiedersprechen!

    Du bist schon eine Zeitlang dabei und wirst wissen das die Dienstwohnungen als Familär/Sozial (für unsere Familienunfreundlichen Dienstzeiten) geschaffen wurden?

    Leider werden sie heutzutage als Erpressung für Veränderungen verwendet!

    Begehrt einfach nicht auf sonst ist die Dienstwohnung weg!

    Das kann auch nicht der richtige Weg sein um Kollegen Mundtod zu machen!

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  8. Jetzt ist das Ganze eh schon wieder ein Paar Tage her! Was ist eigentlich pasiert daweil?

    Immerhin hast Du ja ein Mantat und kannst da ja nachfragen bei der Gewerkschaft oder der Dienststelle?

    Müssen wir jetzt wirklich auf eine Bewegung warten die nicht gewählt ist um Unterstützung zu bekommen?

    Es überlegen immer mehr Leute aus der Gewerkschaft auszutreten und private Rechtsschütze zu nehmen!

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    1. Lieber Hasi
      Sag deinen Leuten aus der Gewerkschaft auszutreten ist eine gaaaaanz schlechte Idee!
      Ihr schwächt damit unsere Position für Verhandlungen (Lohnerhöhung usw.)
      Kollege Volek und Wagner haben schon versucht zu erklären das Gewerkschaft und PV zwei verschiedene paar Schuhe sind!
      Außerdem wenn sie jetzt austreten und sich einen privaten Rechtsschutz nehmen wird der sie wahrscheinlich nicht vertreten, da das Urteil (die Ruhezeiten) schon in der Vergangenheit liegt und der Rechtsschutz nur dann vertritt wenn er schon vorher bestanden hat!
      Bei der Gewerkschaft besteht ein sofortiger Rechtsschutz (auch wenn du heute eintritst) der dich Rechtlich unterstützt!
      Bitte bedenken!!!!!!!!!

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  9. Hallo
    Eigentlich traurig das wir alle schon mal an Gewerkschaft denken müssen wegen unserem Job
    Bei einer sozialen Stadt wie Wien
    Wenn endlich unsere Pv ihre Arbeit machen würde wär es nicht notwendig über Anwälte zureden aber auch im selben zusammen hang zusehen wäre es wenn Wien so sozial ist dann bräuchten wir die Anwälte auch nicht
    Und ich würde nicht sagen das die Pv mit der Gewerkschaft nichts zu tun hat den Hr.Obermüller der ja unseren Vorsitzenden unterstützt und mit Rat und Tat hinter im steht hätte schon lang auch sich mal bewegen müssen
    Will auch garnicht mit Politik anfangen wo ein roter Herr von 32 Std Woche redet und in der roten Stadt die Stunden auf 11 und mehr täglich hinaufgesetzt werden auch wenn es nur Überstunden sind
    Aber das ist ein anderes Kapitel
    Es ist noch immer so das gewisse Leute das sagen haben aber nichts machen und für die meisten dadurch eine Verschlechterung entsteht und die Unzufriedenheit steigt
    Hoffe das bald etwas passiert den so kann es nicht weiter gehen
    Zur Zeit gehen überall Leute auf die Strasse um für ihre Sache einzustehen wir schreiben da auf Webseiten unseren Frust von der Seele
    Auch eine Möglichkeit um seinen Ärger Luft zu machen

    Lg

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    1. Vielleicht sollten wir einfach mal alle beim nächsten 15 Stunden Dienst einfach um 18.00 alle aus der Schule schmeißen und zusperren. Vielleicht tut sich dann mal was….. immerhin gibt es ein Gesetz und das hat sich auch die Ma 56 zu halten …..

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  10. genau herbert machen wir das und schwups di wups sind die letzten 70 geschichte bitte denk doch mal nach was ihr redet ihr habt keine ahnung was das alles auf unseren berufstand für auswirkungen hatt dank der schwarzen brut gibt es ja eh schon keine dienst wohnungen mehr und dann wollt ihr auch noch ruhezeiten ? das wars dann mit den turvereinen leute denkt nach und lauft doch nicht den ahnungslosen nach euer geld geht flöten naja …. manchen kann man nicht helfen lg euer freddy und ps :welche anwälte ? wacht auf der wagner hat nichts zusammengebracht was mit seinen anwälten seit 3 jahren nicht omg hört auf nach der wahl sind die alle wieder schulwarte und sonst nichts

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