Am Freitag, 6. März 2026 teilte die Abteilungsleitung der Personalvertretung mit, dass sie das vorgeschlagene Gesamtpaket des DA124 in dieser Form nicht annehmen kann.
Was enthält das Paket der Personalvertretung, dass für die Abteilungsleitung so unannehmbar ist.
Eigentlich enthält unser Paket bis auf zwei Punkte denselben Inhalt wie der Vorschlag der Abteilungsleitung.
- Statt der Norma Tage 24.12 und 31.12. ein Tag nach Wahl in den Weihnachtsferien
- Mindestens 1 Woche die Möglichkeit der Urlaubs-Überschneidung in den Sommerferien
Leider ist das für die Abteilungsleitung inakzeptabel.
Begründet wird dies mit Unwettern und dem schnellen Aufsuchen der Liegenschaft zur Überprüfung von Schäden, um teuren Reparaturen und Instandsetzungen vorzubeugen.
In diesem Zusammenhang ist es der Personalvertretung unerklärlich wieso Unwetter in Zukunft nur mehr zu den Dienstzeiten der Schulwart*innen stattfinden werden.
Erinnern wir uns an den Donnerstag, 12.9.2024 wo wir diese Mail erhalten, haben:
Betreff: Unwettervorhersage für die nächsten Tage
Sehr geehrte Mitarbeiterin,
sehr geehrter Mitarbeiter!
Wie Sie sicherlich den Wettervorhersagen entnommen haben, ist in den nächsten Tagen mit massiven Regenfällen in Wien zu rechnen.
Leider ist es in der Vergangenheit bei derartigen Wetterextremen an einigen Schulstandorten zu Wassereintritten gekommen, welche teilweise erhebliche Schäden verursacht haben.
In diesem Zusammenhang werden Sie ersucht, nach Möglichkeit freiwillige Kontrollen an Ihrem Standort durchzuführen, wenn nach Ihrer Einschätzung eine solche Gefährdung des Gebäudes eintreten kann. ….
Mit freundlichen Grüßen
Das angekündigte Unwetter kam tatsächlich, nämlich in der Nacht auf den 15. September. Dies war die Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Nacht in der niemand Dienst hat und trotzdem wurde von unseren Kolleg*innen bestmöglich reagiert und eingegriffen.
Deshalb ist es unverständlich und von unserer Seite nicht nachvollziehbar, warum die Urlaubsüberschneidung nicht mehr möglich ist.
Zu jedem Tag steht ein/e Vertreter/in zur Verfügung, der/die im Notfall schnellstmöglich reagieren kann.
Beim jetzigen Modell sind die Zeiten Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 14 Uhr in Schulen mit Mehrfachbesetzung abgedeckt.
Nicht abgedeckt sind Montag bis Freitag, 14 Uhr bis 6 Uhr, das Wochenende und alle Schulen, die keine Mehrfachbesetzung haben.
Wir von der Personalvertretung sind überzeugt, dass die Kolleg*innen im Ernstfall genauso schnell reagieren würden wie beim letzten Unwetter, wie bei jedem Unwetter!
Daher hat die Personalvertretung beschlossen die Dienstanweisung, die sicherlich mit vielen guten Dingen bestückt ist, so nicht mitzutragen. Deshalb wurde sie nicht unterzeichnet.
Die Abteilungsleitung hat sich entschieden die Dienstanweisung im Alleingang abzuändern.
Die Personalvertretung sieht sich in der Pflicht, die Sachlage prüfen zu lassen. Im Wiener Personalvertretergesetz unter § 39. Absatz 3 wird folgendes festgehalten:
Mitwirkungsrechte der Personalvertretung
Erlassung und Änderung von Dienst- und Betriebsvorschriften in Ausführung der Dienstrechtsgesetze!
Zu erwähnen wäre noch, dass der gesamte Ausschuss, einstimmig, im Interesse der Bediensteten entschieden hat!
Warum die Personalvertretung nicht zugestimmt hat! – PV/GV DA124
Keine-Einigung-bei-DA124:-Personalvertretung-verweigert-Zustimmung