Da es nicht jeder/m Bediensteten möglich war an der Dienststellenversammlung teilzunehmen, habe ich die wichtigsten Dinge zum Nachlesen für euch zusammengefasst. Ich wurde heute auch mehrmals gefragt, warum ich mich nicht zu Wort gemeldet habe. Ich denke Marcus Wagner von der FCG hat alle Anliegen, die uns zurzeit beschäftigen, auf den Punkt gebracht. Ich hätte nur Ergänzen können und wollte die Zeit nicht überstrapazieren.

Bericht vom Vorsitzenden der Hauptgruppe 1 Manfred Obermüller:
- Alte Essensmarken bis spätestens Ende Mai ausgeben – danach sind sie ungültig
- 1. April folgt elektronische Essensmarke – Karte oder App aufs Handy – überall einlösbar (nicht an Dienstort gebunden) – kein Limit was ausgegeben wird – maximaler Wert von 3 Monaten, danach verfällt der Wert und wird wieder mit neuem Quartal nachgeladen – auch im Lebensmittelhandel in Geschäften, die im Vertrag stehen einlösbar – es wird 1. Monat im Nachhinein angewiesen – es werden die Fehltage gleich abgezogen.
- Kinderzulage wurde von 14,53€ auf 21€ erhöht
- Schulstartgeld 1. und 5. Schulstufe 50 bzw. 100 Euro
- 150€ Geburtengeld für Männer und Frauen – auch Pflegeeltern haben einmalig Anspruch, unabhängig vom Alter
- Bericht über Gehaltsverhandlungen
- Dienststellenversammlung wurde wegen Antrag über Ersatzruhezeiten verschoben. Rechtlich gesehen ist es korrekt – es besteht die Gefahr, dass die Stadt Wien gezwungen ist die Arbeitszeiten anzupassen, was sich finanziell negativ auswirken könnte.
Zum Bericht des Vorsitzenden der HG1 – Marcus Wagner:
- Im kompletten Magistrat werden die Ersatzruhezeiten eingehalten, ausgenommen von der MA56 – es fehlen 300 – 400 Dienstposten – Ersatzruhezeiten können vom Gesetz her auch zusammengefasst und wie Zeitausgleich konsumiert werden. Immer zu behaupten, alle bekommen einen Zweiten und man verliert finanziell ist unwahr. Herr W., Herr M. und Frau S. haben bestätigt, es gibt nicht mehr Personal.
- Der Vorsitzende hat die Dienststellenversammlung nicht ordentlich ausgeschrieben. Es wurde nur auf der fraktionellen Seite bekanntgemacht.
- Die Dienststelle hält oft die Dienstanweisungen nicht ein oder hebt sie mit Mails und Newsletter auf – Die Dienstanweisungen muss irgendwann auch für die Arbeitgeberin gelten und nicht nur für die Bediensteten!
Vorsitzender DA 124 Werner Wohlfahrt
- Uns wurde gesagt, dass 150 Personen aufgenommen werden (zusätzliche Planposten)
- für Raumpflegerinnen ist geplant Springerinnen zu schaffen.
- Im Ausschuss wurde besprochen, dass 15 Dienstwohnungen, die in einem katastrophalen Zustand sind, aufgeben werden. Es wurde uns zugesagt, dass in erster Linie Personalräume geschaffen werden und erst in Folge Räume für die Schule.
- Bei Dienstbeurteilungen können Personalvertreter eures Vertrauens beigezogen werden.
- Die Dienststelle agiert in manchen Dingen sehr originell. Es gibt in der Dienststelle sehr viel neues, junges und unerfahrenes Personal und es findet oft Wechsel statt.
Kollege Martin Schmidt:
- Zeiterfassung – hieß es voriges Jahr noch, kommt nur für Sekretärinnen.
- Man darf bezüglich Ersatzruhezeit nicht nur in eine Richtung denken. 25 Jahre Journal-Schneedienst (unbezahlt) können nicht so einfach vom Tisch gewischt werden.
- Bericht über Baustelle an seinem Schulhaus.
Manfred Obermüller:
- Dienstanweisungen sind für Dienstgeberin und Dienstnehmer*in bindend und können nicht durch Mails oder Newsletter aufgehoben oder abgeändert werden.
- Der Rahmen in der die Normalarbeitszeit abgedeckt ist, ist von 6 – 22 Uhr (bei der Stadt Wien). Alles, was vor 6 Uhr und nach 22 Uhr stattfindet ist anders zu bewerten.
- Es gibt in der Besoldung eine Regel, die ist für uns gut, kann aber manchmal auch einen Nachteil bieten. Wenn ich gerne 25 Jahre zurückhätte, würde die Dienststelle sagen, dann hätten wir auch gerne zurück, was zu Unrecht 25 Jahre einbehalten wurde. Daher gibt es die Regel max. 3 Jahre kann das Magistrat von uns etwas einfordern, was zu Unrecht bezogen wurde. Genauso aber können wir auch nur 3 Jahre einfordern. Ausnahme, es steht irgendeine rechtliche Grundname dahinter wie z.B. Berechnung der Vordienstzeiten
- Zum SES – es gibt 2 Formen. Die für uns gilt ist im Dezember unterschrieben worden. Es ist eine Fixarbeitszeit hinterlegt. Da steht euer Dienstplan drinnen, da stehen eure Urlaubstage drinnen, da ist ein Absenzenbuch drinnen. Damit seid ihr in einem System abgelegt wie der ganze Magistrat. Für euch hat es keine Auswirkung. Ins Absenzenbuch kann niemand einsehen außer die unmittelbare Vorgesetzte, der es genehmigen muss.
Marcus Wagner:
- Wir haben dem Vorsitzenden unsere Mitarbeit angeboten und ersucht, dass er uns zu Gesprächen bezüglich der Ersatzruhezeiten mitnimmt. Dies wurde von Wohlfahrt abgelehnt. Er meint, der Abteilungsleiter möchte mit uns nicht sprechen.
- Ersatzruhezeiten betreffen nicht nur Wohnhafte, sondern auch Springer die jeden Tag von 6 – 21:30 Dienst versehen und am nächsten Tag wieder um 6 Uhr Dienstbeginn haben.
- Wir reden hier nicht von Bezahlung, sondern, dass die Mitarbeiter*innen Zeit bekommen müssten, um mehr Freizeit zu haben. Das bedeutet, es kann der Dienst ganz normal stattfinden, aber man bekommt z.B. Zeitausgleich. Das wäre möglich und im Rahmen des Schuljahres umzusetzen.
ALLFÄLLIGES
Marcus Wagner:
- Vor nicht so langer Zeit wurden uns die Einschuler als große Unterstützung und Hilfe angekündigt. Bei Gerichtsverhandlungen, wo man der Wahrheit verpflichtet ist, stellt man sich die Frage, ob der Einschuler Ahnung von unsrer Arbeit hat. Bei Begehungen mit Kollegen in Schulen, wird der Einschuler vom Fachbereich 3 – Personal auf die Dienstanweisungen hingewiesen, weil unrichtige Dinge erzählt wurden. Es wird mit Excel Tabellen zu Schulen gefahren und ohne sich ein Bild von der Schule zu machen, wird festgestellt, der Kollege vor Ort hat zu wenig Arbeit. Argument ist immer wieder „ich schaffe das auch 3000m²“ Ich möchte gerne wissen ob du, Manfred, weißt wie die Einschuler ihre Arbeit praktizieren. Tatsächlich erledigen sie die Schmutzige Arbeit der Dienststelle. Das gehört eingestellt.
Einschuler Koordinator:
- Wir arbeiten alle an unseren Schulen, wir arbeiten alle und es fährt niemand herum und macht seine Arbeit nicht. Wir machen unsere Weihnachtsreinigung, unsere Osterreinigung, wir machen alles genauso wie früher. Ich gehe nicht mehr darauf ein, weil es lächerlich ist.
- Wir haben sehr vielen Kollegen geholfen. Keiner bekommt einen größeren Rayon.
- Ich weiß, dass wir sehr vielen Kollegen geholfen haben.
- Ich sage überall, meine Quadratur, ich bin kein Maßstab.
- Sollte es irgendjemanden geben der mit dem, was wir gemacht haben, nicht einverstanden sein, dann ruft an und wir fahren nochmal hin.
Manfred Obermüller
bedankt sich beim Einschuler Koordinaor, mit dem er in ständigen Kontakt ist, und lobt die Arbeit der Einschuler.
Der Vorsitzende Werner Wohlfahrt schließt die Sitzung


Sehr nett die Zusammenfassung!
Warum hast du nichts gesagt als Kollege Kropik herumgeschrien hat die Unwahrheit gesagt hat? Die Einschuler fahren sehrwohl herum um den Kollegen mehr Arbeit zu verpassen. Und das zu Zeiten in denen Schulwarte eine Arbeit zu verrichten haben. Einschuler scheinbar nicht. Und gratis machen sie das auch nicht, denn sie sind alles andere als Heilige oder Kollegen.
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Ich gebe dir recht und wir werden auf dieses Thema sicher noch näher eingehen (müssen). Jetzt heißt es die Fakten zu sammeln, um die Vorwürfe von Wagner mit Beweisen zu untermauern. Leider hat Herr Kropik beim (lauten) Aufzählen seiner Tätigkeiten ein kleines Detail vergessen – Kontrollen bei den Kolleg*innen.
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