Konstituierende Sitzung (inkl. Update)

Heute fand die erste Ausschusssitzung mit den neuen Ausschussmitgliedern statt. Ich werde versuchen sachlich zu berichten, obwohl die Emotionen gerade sehr hoch sind.

In der konstituierende Sitzung werden der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Schriftführer gewählt.

Zum Zeichen der Zusammenarbeit und im Interesse der Bediensteten wurde Werner Wohlfahrt einstimmig von allen Ausschussmitgliedern zum Vorsitzenden gewählt.

Bereits hier endet jedoch der Schulterschluss unter den Ausschussmitgliedern. Beim Stellvertreter wurde mit Mehrheit der FSG-Mandatare im Interesse des „Clubzwangs“ auf die geheime Abstimmung verzichtet. Meines Erachtens unzulässig und nicht rechtskonform. Ich werde es prüfen und gegeben falls rechtliche Schritte einreichen. Mit einer offenen Abstimmung nimmt man den Mandataren die Möglichkeit ihre eigene Meinung zu vertreten.

Sein Stellvertreter, Merdan Kaval, wurde mit 9 zu 7 Stimmen per Handzeichen gewählt.

Zum Schriftführer wurde Okan Sarpkaja gewählt. Auch hier wieder eine einstimmige Entscheidung.


Zusammenfassend, hier nochmals die Mandatar*innen vom Ausschuss DA 124.

Vorsitzender – Wohlfahrt Werner FSG

Vorsitzender Stellvertreter – Kaval Merdan FSG

Volek Christian SPV

Witasek Michael FSG

Wagner Markus FCG

Schriftführer – Sarpkaya Okan FSG

Fritzer Corina FSG

Breckova Tiana SPV

Fritzer Helene FSG

Schuller Alexander FCG

Schütz Josef FSG

Jaschke Roman FSG

Seckar Maria SPV

Wittmann Franz AUF

Szabo Eveline FSG

Wagner Christian FCG


Da ab 1000 Bediensteten 2 zusätzliche Plätze im Hauptausschuss vergeben werden dürfen, habe ich den Antrag gestellt meiner Stellvertreterin einen dieser Plätze zukommen zu lassen. Sie ist nicht nur die jüngste Mandatarin der zweitstärksten Fraktion, sondern auch eine Frau und eine Raumpflegerin. Alles Argumente die für sie sprechen. Der Hauptausschuss ist die Sitzung wo es die aktuellsten Neuigkeiten der HG1 für die Bediensteten gibt.

Die FSG hat aber lieber alle Plätze an die Herren in den eigenen Reihen vergeben. Somit hat man keine einzige Frau dafür eingesetzt sondern nur Männer.

Die FCG und die SPV haben diese Gelegenheit gleich genützt, um Anträge einzubringen.

Beim Antrag der FCG geht es um die DA S36, beim Antrag der SPV um die Urlaubsregelung für 40iger im Wechsel.

Beide Anträge wurden bereits am 29. 5. allen Ausschussmitgliedern per Mail zugestellt. Plötzlich haben Mandatare die Mail nicht erhalten, man braucht Zeit um zu überlegen außerdem, so ein Ausschussmitglied aus den oberen Reihen, hätte Marcus Wagner noch keine Berechtigung Anträge zu stellen. Wieder versucht man sich eigene Gesetzt zu schaffen. Den Einwand, jetzt wäre Zeit genug um die Anträge zu besprechen, lehnte man von Seiten der FSG ab. Interessanterweise hatten gerade diejenigen, keine Zeit, die schon mit den Schnitzel- und Leberkässemmeln liebäugelten, die bereits vorbereitet waren. Nach der Sitzung hatten diese Personen plötzlich genug Zeit um sich in aller Ruhe am Buffet zu bedienten und zu Tratschen.

Die Leberkässemmel hat also einen höheren Stellenwert als die Anliegen der Kolleg*innen, die die FCG und wir vorgetragen haben.

Die Sitzung wurde auf 18. Juni vertagt.

Wie versprochen, bleibst du bei der SPV immer bestens informiert.

Update:

Meine Erkundigungen haben ergeben, dass die geheime Wahl eigentlich eine übliche Vorgangsweise ist, die von sämtlichen, nicht reinen, Ausschüssen auch so eingehalten wird, es besteht aber nach einer mehrheitlichen Abstimmung für Handzeichen kein Rechtsanspruch darauf. Wie demokratisch diese Handhabung ist, darüber darf sich jeder selbst ein Urteil bilden.

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