Ich war so frei und hab mir „die geplanten Ziele“ für diese Periode angesehen und musste mit erschrecken feststellen, aber was schreibe ich – seht selbst:
- Gerechte Urlaubsregelung auch für Raumpflegerinnen – Verbesserungen ja, da Raumpflegerinnen, die eine Kollegin während der Schulzeit vertreten, Gutstunden schreiben dürfen. Von gerecht aber weit entfernt!
- Mehr Personal – nicht umgesetzt – immer noch Personalmangel
- Massive Verbesserung der Arbeitsbedingungen – Nachbesetzung Raumpflegerinnen, Winterdienst, Rayonsgrößen – Die Nachbesetzung in den Küchen findet nicht statt – Winterdienst viel besser aber Innenbereiche blieben erhalten, Rayonsgrößen – gleichgeblieben oder vergrößert
- Springerinnen bei Raumpflegerinnen – nicht umgesetzt
- Kein Einsatz von Schulwart*innen als Raumpflegerin – nicht umgesetzt
- Dienstwohnungen für neue Verträge – nicht umgesetzt – im Gegenteil auch keine Dienstwohnungen mehr für alte Verträge
- Moderne und zweckmäßige Arbeitskleidung – umgesetzt
- Aktion verbilligtes Mittagessen für alle – umgesetzt
- Dienste für 40 Std. Schulwart*innen am Freitag um 18:30 – umgesetzt
- Lösung für 24. Und 31. Dezember – immer noch für manche problematisch
- Erreichbarkeit der Dienststelle – nicht umgesetzt
- Überarbeiten alter Dienstanweisungen – bis jetzt nur zum Nachteil für die Bediensteten
- Weitebildungsmöglichkeiten – bis jetzt nur mit Einschuler umgesetzt – keine echte Weiterbildung
- Mehr Rückhalt uns Wertschätzung – nicht umgesetzt
- Erhalt von Erreichtem – nicht umgesetzt
- Alles ist möglich mit uns und der FSG Personalvertretung – ganz klar erreicht allerdings nur zum NEGATIVEN!
Aber zumindest hatte man damals noch Pläne!
5 Jahre also und das ist das Ergebnis – 5 Jahre und immer noch lässt man die Bezirksvertrauensleute nicht mitarbeiten – 5 Jahre und immer noch glaubt man dies mit 2 Personen bewerkstelligen zu können!
Je mehr man zurückblickt umso klarer wird es warum ich mich entschieden habe eigene Wege zu gehen, warum ich das nicht mehr mittragen (ertragen) konnte. Ich habe vor kurzem von einem Kollegen gehört „Die Leute wissen gar nicht für was eine Personalvertretung eigentlich da ist, weil sie es nie kennengelernt haben!“ – und leider hat der Kollege dies richtig erkannt.
Die neue Mannschaft der FSG steht nun in den Startlöchern und glaubt man könne so weitertun. Hauptsache die Plätze, um die vorige Woche noch heftig gestritten wurde, sind gesichert, um die Schäfchen ins Trockene zu bringen. (Ich würde mir so viel Einsatz erhoffen, wenn es um euch geht!)
Es liegt nun an jedem Einzelnen, ob ihr das weiter dulden wollt oder für eine Veränderung bereit seid. Jede einzelne Stimme wird ausschlaggebend sein in welche Richtung wir steuern werden.