Gestern fand sie also statt, die erste der vier Veranstaltung zu der „verpflichtend“ geladen wurde. In der Belegschaft, unter den Raumpflegerinnen, öffneten sich viele Fragen.
Bei Gesprächen mit Kolleginnen konnte ich zumindest im Vorfeld Klarheit über die Überstunden geben. Selbstverständlich sind vom Beginn der Arbeitszeit bis zum Verlassen der Veranstaltung, sofern es über die Dienstzeit hinausgeht, Überstunden zu schreiben. Zweifelsfrei auch, wenn dazwischen ein Spielraum entstehen sollte. Es gibt keine Dienstzeitunterbrechung.
Offen allerdings blieben viele andere Fragen und vor allem Unbehagen.
Im Grunde keine schlechte Idee sich endlich auch einmal den Raumpflegerinnen zu widmen. Punkto Einladung müssen offensichtlich die Damen und Herren der Einschulerei noch sehr viel dazulernen. Man lädt nicht verpflichtend ein. Dies verunsichert.
Es war auch eine nette Geste der Dienststelle sich den Damen vorzustellen. Danke dafür.
Verwundert war ich allerdings schon, dass seitens der Dienststelle so einfach hingenommen wurde, dass die Personalvertretung sich diese Veranstaltung unter den Nagel riss und sie umfunktionierte.
Der Weg zur Veranstaltungshalle war mit Mitbringsel in Sackerln mit unübersehbarer Werbung und herumschwirrenden Personalvertretern (inklusive Vorsitzende) der FSG Personalvertretung gezäumt.
Ich vermute, die Dienststelle wusste nicht, dass der Veranstaltungsraum nach dem Verlassen der Referent*innen, Abteilungsleiter und Dienststellenleiterin, von den Herrschaften der FSG Personalvertretung in eine Gewerkschaftswahl – Infoveranstaltung umfunktioniert wurde und Herr Kaval Merdan dort dreist Mitglieder für die FSG-PV anwarb. So zumindest wurde es mir von mehreren Kolleginnen berichtet.
Ich gehe auch davon aus, dass die Dienststelle nicht wissentlich eine verpflichtende Infoveranstaltung für FSG Mandatare organisierte.
Bei all dem schalen Geschmack, der zurückblieb, finde ich am schlimmsten, dass man uns erstens wieder ganz offen demonstrierte wie eng die Einschuler*innen, die ja mittlerweile auch Besichtigungen und Bewertungen unserer Reinigungsarbeiten auf unseren Arbeitsplätzen durchführen, mit der FSG-Personalvertretung zusammenarbeitet.
Der Gipfel allerdings ist, dass die Personalvertretung tatsächlich immer noch glaubt man könne Bedienstete 5 Jahre lang im Regen stehen lassen und mit einem Sackerl Werbegeschenken ist das alles vergessen. Für wie dumm hält man eigentlich unsere Kolleginnen?!!!
Fakt ist – sie haben nichts dazugelernt!
Interessant wäre zu erfahren ob die Hauptgruppe in Kenntnis war und für notwendig erachtet auf solche Mitteln zurückgreift. Immerhin haben sie die Geschenke zur Verfügung gestellt.
Jeder der mich kennt weiß, ich bin ein großer Befürworter einer Gewerkschaftsmitgliedschaft. Ich jedoch überzeuge lieber mit Arbeit und Erlebnissen, wo und wie Mitgliedern geholfen wurde und vor allem mit Aufklärung. Mit Schlüsselanhänger und Putztücher erreicht man die heutige, aufgeklärte und reife Gesellschaft nicht mehr und dass ist auch gut so. Schon gar nicht bei einer verpflichtenden Veranstaltung die mit Gewerkschaft und Personalvertretung nichts zu tun hat. Es sei denn es gab eine Abspr…… ein Schelm wer Böses denkt!

Eh klar, wie sagt man „Am Abend werden die Faulen fleißig “ fünf Jahre im Untergrund und kurz vor der Wahl die Tollen markieren.
Die Leute durchschauen das!!!
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