Wieder einmal schlecht geschlafen. Gedanken quälten in der Nacht. Gedanken über das Tun und Handeln, das Getane, die Richtigkeit des Handelns des Getanen.
Es wurde Sonntagmorgen, die Sonne schien, kein Wind. Also, Sonntag morgendlicher Lauf. Temperatur, 0 Grad, windstill. Gut. Besser als letzte Woche -4 und windig. Also Kopfhörer auf und los, der Donau entlang, ……..gegen die Sonne, die wärmend auf meine Brust schien. Weg sind sie, die Gedanken über den Sinn des Lebens und da sind sie, die Gedanken des Trainings. Im Kopfhörer die Stimme, die Musik unterbrechend, distance, one Kilometer, 5 minutes and 43 seconds, pulse 134 beats to minutes,… Die Gedanken wurden immer klarer, während ich bei den, nach Futter bettelnden Schwänen vorbeilaufe, weg sind die Gedanken an Blut, Verbandsmull, der Ärger über die Dienststelle und der größere Ärger über die Institution, die einem helfen sollte, den Ärger über die Obrigkeit zu mildern. Schritt für Schritt eine Kette bildend, von 4930 Schritte der Befreiung. Ich fühlte mich gut…. bis Montag.
Raumpflegerin krank, kein Ersatz, bis auf weiteres alternierendes Reinigen. Naja, Hauptsache ist, die Qualität passt nun, da die kontrollierenden Einschuler dafür sorgen werden. Die modernen „Helden“ und Lieblinge der Obrigkeit des Alltags. Im Schulwartwesens, das ausgestorben ist……
NY01
