Informationsveranstaltung bezüglich Einschuler-Kontrollen

Eines vorweg, auch wenn man uns seitens der Personalvertretung weißmachen wollte es handelt sich dabei nicht um Kontrollen, mit dem hat die Abteilungsleiterin heute aufgeräumt. Sie lies keine Zweifel daran – es handelt sich um Kontrollen!

Ganz so schlimm wie wir (auch ich) anfangs befürchtet haben wird es aber dann doch nicht, wenn man den Worten der Vortragenden Glauben schenkt.

Ich, für meine Wenigkeit, mache das und vertraue auf die Worte unserer Abteilungsleiterin. Man werde, wie ich ihr am Ende auch mitteilte, bei ihr anklopfen, sollte es doch nicht so von statten gehen.

Aber kommen wir zu meinen Fragen, die ich Dank eurer Mithilfe, für den heutigen Tag zusammengestellt habe.

  • Besteht tatsächlich Notwendigkeit? Sind die uns anvertrauten Häuser so schmutzig?
    Abteilungsleiterin: Unsere Häuser sind in einem sehr guten Zustand und werden von den Schulwart*innen bestens betreut. Kontrollen müssen aber stattfinden, da sie vorgegeben sind. Auch die Dienststelle, sowie jede andere Magistratsabteilung, wird kontrolliert. Dies hat nichts damit zu tun, dass wir kein Vertrauen haben – es ist ein Muss bei der Gemeinde Wien.
  • In der Stellenbeschreibung der Schulwart*innen ist keine Kontrollfunktion vorgesehen. Einschuler sind in erster Linie Schulwart*innen und somit gleichgestellt.
    Abteilungsleiterin: Die Kontrollen könnten auch anders gelöst werden. Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, wie wir die Bediensteten bestmöglich schützen können. Mit eigenem Personal ist das für die Bediensteten ein Vorteil. Der/die Einschuler*in kennt die Problematik an den Schulen.
  • Gibt es Richtlinien, nach denen bei der Kontrolle vorgegangen wird?
    Abteilungsleiterin: Unsere Schulen sind zu unterschiedlich und jede ist für sich zu bewerten. Da ist eine Richtlinie nicht möglich.
  • Werden Umstände in die Kontrolle miteinbezogen? (Befinden, Krankheit, lange alternierende Reinigung)
    Abteilungsleiterin: Wir sind ein sozialer Arbeitgeber und somit werden solche Sachen immer miteinbezogen. Dies wurde von mir mit allen Fachbereichen vermittelt.
  • Warum geht man einer anonymen Beschwerde nach, anstatt sie dorthin zu befördern, wo sie hingehört, in den Rundumordner?
    Abteilungsleiterin: Ich bin auch keine Freundin von anonymen Briefen und denke auch es sollte jeder zu seiner Meinung stehen. Es muss allerdings jede Beschwerde, die bei uns eintrifft, behandelt werden.
  • Wie ist die Vorgangsweise bei falschen Anschuldigungen? Wird, in den meisten Fällen die Direktion, auch Sanktionen erwarten müssen? Für unsere Bediensteten bedeutet die Ankündigung einer Kontrolle Stress und es wird auch teilweise als „Denunzieren“ empfunden.
    Abteilungsleiterin: Gegen den Vorwurf Denunzieren verwehre ich mich. Es sind Kontrollen bei denen der/die Bedienstete Hilfestellung vom Einschuler bekommt, bevor es zu Sanktionen der Dienststelle kommt.
    Vorsitzender HG1: Wenn 3 x dieselbe Anschuldigung kommt und jedes Mal vom Einschuler widerlegt wird, wird Frau Trattnig wie ich sie kenne zum Telefon greifen und die Schulleiterin persönlich anrufen. Außerdem werden die Beschwerden enden, wenn sie nichts bringen.

Abschließend kann man sagen, sollte es so umgesetzt werden, wie angekündigt, dürfte wir diesbezüglich tatsächlich Hilfe für die Bediensteten erwarten.

Wie uns Herr Benkovich am Ende sehr glaubhaft vermittelt hat, wurde bei ihm bereits positiv eingegriffen, er hat maßgeschneiderte Hilfe bekommen und ist jetzt allen sehr dankbar und glücklich. Das freut mich natürlich, denn im September klang es bei Telefonaten mit Benkovich noch ganz anders.

Danke an alle die gekommen sind. Auch ihr seid ein Sprachrohr und könnt an die Kolleg*innen das heute erfahrene Wissen weitergeben.

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