Geschichten von NY01 „300“ oder über den Untergang eines Berufstandes

Die Phalanx der tapferen Krieger wird brüchig, die Reihen lichten sich. Betagt sind sie nun, doch ungebrochen rücken sie zusammen, schmelzen mit ihren breiten Schultern zusammen, um der Übermacht derer, die ihnen Ungemach bereiten, entgegentreten zu wollen.

Wenn man den Berufstand des Schulwartes (Schul- von Schule, Wart von: Person, die im Auftrag anderer für eine Anlage, Einrichtung, eines Gegenstandes oder einer Personengruppe verantwortlich ist.) von früher her kennt, dann weiß man, wofür man verantwortlich war, ist.

Man war, ist, ein Hybrid aus, für das Schulhaus/ Gelände technisch verantwortlich, hat aber natürlich, zu einem kleineren Teil auch für Sauberkeit zu sorgen. Die immer mehr werdenden Neubauten, oder durch Renovierungen, technisch aufgemotzten Schulen, stellen eine neue Herausforderung  dar, die einen nicht unbeträchtlichen Mehraufwand an Zeit und technisch-, organisatorischem Wissen bringt, das  nicht nur nicht entlohnt, sondern auch durch vermehrten Druck auf Reinigen, untergraben wird.

 Der „Rat der Weisen“, der einen Widerpart, eine beratende, fordernde Aufgabe inne hat, hat sich anscheinend nach Delphi, wo sich das Orakel befindet zurückgezogen (Stätte (besonders im alten Griechenland), wo bestimmte Personen (Priester, Seherinnen) Weissagungen verkündeten oder [rätselhafte, mehrdeutige] Aussagen über etwas machten. „das Orakel von Delphi“).

Der Weisheit letzter Schluss ist, dass wir uns wohl von unserem Berufsbild verabschieden sollten, nicht aber, ohne nicht noch einen letzten Speer geworfen zu haben. Dadurch wird man, wenn wir auch nicht mehr sind, über uns schreiben, reden, von unseren Erlebnissen und Taten, berichten.

……..es gab einmal „Schulwarte……

NY01

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