Eine wahre Geschichte

Ich habe heute wieder den Vormittag am Arbeits- und Sozialgericht mit einer entlassenen Mitarbeiterin verbracht. Ich werde noch ausführlicher darüber berichten, sobald ein Urteil gefällt wurde. (Da es sich um eine öffentliche Verhandlung handelte, wird eine Berichterstattung teilweise möglich sein)

Mir ist es nur wichtig darauf aufmerksam zu machen, wie schnell man „unverschuldet“ in etwas hineinschlittert.

Mehrere Jahrzehnte Arbeit zur vollsten Zufriedenheit. Das ist der Ausgangspunkt. Dann plötzlich eine neue Kollegin und eine neue Situation.

Was auch immer falsch lief, darauf möchte ich hier und heute noch nicht eingehen. Fakt – innerhalb von 2 Stunden ein Trümmerhaufen. Entlassung

Trotz Versuch seitens der Direktion, hier noch abzuwenden – chancenlos.

Ohne Gewerkschaftsmitgliedschaft wäre die Geschichte hier zu Ende

Mit Gewerkschaftsmitgliedschaft setzte sich genau hier ein Riesenapparat in Bewegung.

Ich durfte Beweise zusammentragen und die Gewerkschaft setzte die Mittel für das Mitglied zur Verfügung.

Rechtsanwälte wurden eingeschalten und wir haben bereits 3 Gerichtstermine hinter uns.

Ich durfte miterleben, wie das Gericht den Fachbereich 3 vorgeladen hat und mit einer unglaublichen Prägnanz ermittelt.

Wir sind noch nicht am Ende – es geht noch weiter – aber ohne die Rückendeckung der Gewerkschaft wäre dies alles nicht möglich gewesen.

Was will ich damit sagen – schneller als man es sich vorstellen kann, schlittert man in solch eine Situation hinein.

Wie gut, dass man da als Gewerkschaftsmitglied einen mächtigen Partner an seiner Seite hat.

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